! Gesucht !

Sehr geehrte, liebe, an geselligem, familiärem Gesang interessierte Frauen und Männer.

wir suchen dringend Verstärkung durch Sie!

wir schätzen Stimmlagen aller Art, von Sopran über Alt bis Tenor/Bass

Sie sind Frauen oder Männer, die Freude und Spaß am Singen in einer liebenswerten

Chorfamilie haben.

Wir sind ein Laienchor, bestehend aus einem Frauen- und einem gemischten Chor,

der gerne, auch bei kleineren Auftritten und internen Feiern, seine Stimme zu Gehör

bringt.

Wir wären unendlich glücklich und dankbar, wenn Sie sich entschließen könnten, bei

uns mitzusingen. Wir können Ihnen versichern, dass Sie bestens aufgenommen werden

und dass es Ihnen bei uns gefallen wird.

Besuchen Sie doch einfach unter unserem Motto „Sing mit!“ unverbindlich eine

unserer Singstunden, immer Freitags abwechselnd für Frauen- und Gemischten Chor

von 16.00 bis 17.30 Uhr im Probenraum in Selbitz, Thüringer Str. 5

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihr Gesangverein Erheiterung Selbitz e.V.

Weihnachtsgedicht

Fürchtet Euch nicht –

ein Weihnachtsgedicht!

Im weihnachtsdunklen Frankenwald

leuchten Weihnachtskerzen bald.

Auf Weihnachtstannen, Fichtenspitzen

sieht man Weihnachtsmännlein sitzen,

weihnachtlich klein, man sieht sie kaum

auf einem großen Weihnachtsbaum,

mit Weihnachtsg´schenken, selbst gemacht

und warten auf die Weihnachtsnacht.

Weihnachtslieder nun erklingen

von Weihnachtsenglein, die sie singen,

da kommt der Weihnachtsnikolaus,

erscheint in jedem Weihnachtshaus,

im Weihnachtssack hat er viel drin,

Weihnachtssaft und Weihnachtsgin,

Weihnachtsbier im Sechserpack

mit einem feinen Weihnachtsg´schmack,

ein Weihnachtsbierkrug ist dabei,

da passt ein Weihnachtsseidla nei.

Auch and´re schöne Weihnachtssachen,

die Kindern Weihnachtsfreude machen,

auf den G´sichtern Weihnachtslachen,

ja, der Weihnachtsmann lässt´s krachten.

Die Weihnachtsgans ist schon im Rohr,

spitzt aus dem Weihnachtsbräter vor,

verbreitet Weihnachtsgänseduft

aus ihrer schwarzen Weihnachtsgruft.

Der Topf ist voll mit Weihnachtsklößen

von klein bis hin zu Weihnachtsgrößen,

weihnachtlicher Soßenduft

schwängert nun die Weihnachtsluft,

auch gibt es heut´ein Weihnachtskraut,

Weihnachtscreme für die Haut,

Weihnachtsplätzchen und dergleichen,

Weihnachtsstollen, einen weichen,

Weihnachtsmütze, Weihnachtsmantel

und sogar ´ne Weihnachtshantel,

dazu auch noch Weihnachtsschuhe

stehen auf der Weihnachtstruhe,

für Vater einen Weihnachtsschlips,

´ne Flasche Schnaps für´n Weihnachtsschwips,

hat man einen Weihnachtspreller,

wird die Weihnachtsnacht viel heller.

Mutter kriegt ´nen Weihnachtsslip

aus feinem, rosa Weihnachtsripp.

Und der Weihnachtsfrauenchor

singt uns Weihnachtsweisen vor.

Marianne liest vom Weihnachtsbuch

einen flotten Weihnachtsspruch:

„Wer Weihnachten so gar nicht ehrt,

ist des Weihnachtsg´schenk nicht wert.“

Weihnachten, dies traute Fest,

uns weihnachtlich jetzt werden lässt.

Fühlst Weihnachten noch immer nicht,

bist du ein armer Weihnachtswicht!

Schluss jetzt mit Weihnachtsgetue:

„Frohe Weihnacht!“ – nun ist Ruhe!

JK

Harmonische Feier zum 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft des Gesangvereins Erheiterung Selbitz 1877 und des Gesangvereins Pausa 1826

Harmonische Feier zum 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft des Gesangvereins Erheiterung Selbitz 1877 und des Gesangvereins Pausa 1826

Am Samstag, den 22.10.2022, konnte das eigentlich für 2020 geplante, aber wegen der Corona-Situation immer wieder aufgeschobene Treffen der beiden Chorvereine endlich stattfinden. Sängerinnen und Sänger trafen sich erwartungsfroh um 17.00 Uhr im Landgasthof Sellanger, um die seit der Gründung der Vereinspartnerschaft freundschaftlichen Beziehungen und Verbindungen zu erneuern, aufzufrischen und zu vertiefen. Die Begegnung der vogtländischen und fränkischen Sangesfreunde hätte nicht harmonischer sein können. Die Freude über das Wiedersehen nach langer Zeit war kennzeichnend für die Stimmung an diesem Abend.

Die beiden Vorsitzenden, Maria Hansen Selbitz und Jochen Helbig, Pausa, brachten bei der Begrüßung ihre Freude über die endlich zustande kommende lange geplante Begegnung zum Ausdruck.

Im Rahmen des offiziellen Programms hielt zunächst Maria Färber Rückschau auf die Entwicklung unserer Chöre nach der Grenzöffnung. In manchen, auch zum Nachdenken auffordernden Episoden wurden die Anfänge der Partnerschaft lebendig und eindrucksvoll wachgerufen. An die verstorbenen Mitglieder beider Chorfamilien wurden in einer Schweigeminute gedacht. Chorleiterin Marianne Kaiser erinnerte an den Ursprung der Partnerschaft der beiden Chöre unmittelbar nach Öffnung der innerdeutschen Grenze und brachte in humorvoller Art Highlights aus den vergangenen Jahrzehnten zu Gehör.

1990 schuf der damalige Vorsitzende des Gesangvereins Pausa 1826, Andreas Pötschner, der eigentliche Initiator und Gründer der Verbindung beider Gesangvereine, den Kontakt mit dem einstigen Selbitzer Bürgermeister Herbert Schmidt, welcher ihn wiederum mit dem ehemaligen Vorsitzenden des Gesangvereins Erheiterung, Dieter Proksch, zusammenführte. Zahlreiche Auftritte der beiden Chöre in Pausa und Selbitz zu Jubiläumsveranstaltungen, Konzerten und gemeinsamen Singstunden weckten an diesem Samstagabend Erinnerungen an vergangene, einprägsame, miteinander erlebte, frohe Begegnungen.

Der musikalische Teil der Feier umfasste schwungvoll und abwechslungsreich vorgetragene Lieder beider Chöre, jeweils unter dem Dirigat der Chorleiterin Marianne Kaiser, Selbitz und des Chorleiters Ralf Schädlich, Pausa. Ausdruck der Verbundenheit und Höhepunkt des Abends waren die zusammen vorgetragenen Lieder, die Zuhörer und Zuhörerinnen durch den wohlklingenden, vollen Chorklang sehr beeindruckten.

Nach dem offiziellen Programmteil saß man noch lange in gemütlicher Runde beisammen, erzählte von früheren Begebenheiten, Anekdoten und Erlebnissen bei gemeinsamen Ausflugsfahrten und fasste bereits Pläne für zukünftige Treffen. Alle Teilnehmer waren durchwegs begeistert vom Treffen in angenehmer Runde, vom gemeinsamen Singen, dem vorzüglichen Essen und Trinken und drückten ihre Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen aus.

Fritz Pößenecker wird 100 Jahre

Zu diesem denkwürdigen Geburtstag besuchte der Vorstand des Gesangvereins Herrn Fritz Pößenecker, um ihm zu gratulieren und ein Ständchen zu bringen. Zuvor verlas die Chorleiterin Marianne Kaiser ein Gedicht, das Jochen Kaiser zu diesem Anlass verfasst und die 70 Jahre im Gesangverein in gereimter Form wunderbar beschrieben hatte. Dann sangen die 4 Damen des Vorstandes zwei Lieder, die der Jubilar gern hört.

Fritz war bis 2015 63 Jahre aktiv im Tenor und ein zuverlässiger Sänger, der auch gerne Solopartien übernahm. Viele Jahre begleitete er im Vorstand das Amt des Schatzmeisters. Er war immer sehr engagiert und setzte sich für die Belange des Vereins ein. Fritz Pößenecker kann viel aus seiner Sängerzeit erzählen. Seine körperliche und geistige Fitness verdankt er seinen sportlichen und gesanglichen Aktivitäten. Er interessiert sich nach wie vor für das alltägliche Geschehen. Gern erzählt er von den vielen Reisen, die er mit seiner Frau unternahm. Auch wenn er in der Bewegung etwas gehandicapt ist, lässt er sich nicht gehen. Er zeigte seine morgendlichen Übungen, die er nach dem Aufstehen macht. Mit Rücksicht auf das gesegnete Alter und die gesundheitliche Verfassung konnte der gesamte Chor nicht singen, so dass es bei dem Viergesang blieb. Der Vorstand sang ihm weitere zwei Lieder. Im ersten wurde ihm ein schöner Tag gewünscht und im zweiten Segenswünsche auf allen Wegen mitgegeben. Danach verabschiedete man sich, damit Fritz im Kreise seiner Familie den Ehrentag begehen konnte.

Wir wünschen Fritz weiterhin alles Gute bei dieser geistigen Verfassung und danken ihm für seine Treue zum Verein.

Untere Reihe von links: Ehefrau Gisela Pößenecker, Jubilar Fritz Pößenecker, Ehrenchorleiter Hans Gebhardt
Obere Reihe von links: Schatzmeisterin Gertraud Müller, 1. Vorsitzende Maria Hansen, 2. Vorsitzende Rosi Synderhauf, Chorleiterin Marianne Kaiser.

Gedicht für unseren Jubilar Fritz Pößenecker

Fritz Pößenecker, Jubilar,
wir gratulier’n zu hundert Jahr!


Lieber Fritz, jetzt fürcht‘ Dich nicht,
es folgt für Dich nun ein Gedicht:
Es soll dir danken und Dich ehren,
Dein Wirken im Verein uns lehren.


Siebzig Jahre im Verein,
alle staunen, kann das sein?
Eine Zeile nun pro Jahr
umreißt, so wie Dein Leben war.


Du könntest vielerlei berichten
aus Deinem Leben an Geschichten,
die sicher nicht nur lustig waren,
da einen Krieg Du musst‘ erfahren.


Aktiv für dreiundsechzig Jahr‘,
so lange, wie es keiner war.
Du hast brilliert im Männerchor,
ein Inbegriff für den Tenor.
Hast als Solosänger oft beglückt,
das Publikum war ganz verzückt.
Und weil Musik Dich motiviert ,
hat Chorgesang Dich interessiert.


Deine Liebe war Gesang,
doch vorher, auf dem ersten Rang,
kommt Deine Liebste, Gisela,
sie ist für Dich doch immer da.


Für unsere „Erheiterung“
warst immer Du Bereicherung,
ein Beispiel von Beständigkeit –
heute eine Seltenheit.


Als Du eintratst, warst sehr jung,
mit Frohsinn und mit sehr viel Schwung.
Und im Kreis der Sangesbrüder
erklangen zünftig-flotte Lieder.
Die „Krone“ war das Sängerheim,
dort kehrte man Jahrzehnte ein,nicht nur zum Singen, auch zum Feiern
mit Freunden, die nicht nur aus Bayern,
aus Pausa war ein Chor zugegen,
bis heute uns’rer Freundschaft wegen.


Die „Krone“ war Vereinslokal
mit einem schönen, großen Saal.
Oft wurde er von uns genutzt,
dann fürs Konzert herausgeputzt.
Konzerte der „Erheiterung“
begeisterten stets Alt und Jung.


Doch nicht nur Singen war Dein Leben,
auch Laufen hat Dir viel gegeben,
der Grundstein, dass Du noch so fit:
Du hieltest mit den Jüng’ren mit.


Wenn einer eine Reise tut,
dann reist er gut mit „Eisenhut“.
Mit diesem Motto, das Euch g’fiel,
bereistet Ihr so manches Ziel,
Ihr saht viel von der weiten Welt,
oft sagtest Du: „Pfeif‘ auf das Geld,
was man erlebt hat, ist mehr Wert,
man muss mal weg vom eig’nen Herd!“.


Dich interessieren alle Themen,
die guten und die unbequemen.
Und wenn man eine Frage hat,
hast Du die Antwort stets parat.


Natürlich darf man nicht vergessen:
Du bist ein Freund von gutem Essen,
Gisela, Dein trautes Weib,
sorgt für die Seele und den Leib,
Heut‘ woll’n wir alle an Dich denken
und Dir ein paar Lieder schenken.
Nun, lieber Fritz, wir stimmen ein,


die „Erheiterung“,
Dein G’sangverein!

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen und Ehrungen am 08. April 2022 um 15.00 Uhr im Vereinsheim der SV Selbitz

Die 1. Vorsitzende Maria Hansen begrüßte neben den Aktiven, Mitgliedern und Freunden auch besondere Gäste, den 1. Bürgermeister Herrn Stefan Busch und den stellvertretenden Vorsitzenden des Sängerkreises Bayreuth Herrn Günter Seibt, den Vorsitzenden der Sängergruppe Frankenwald, Herrn Roderick McInnes und den Landtagsabgeordneten und Fördermitglied, Herrn Klaus Adelt.

Danach las sie die Tagesordnung vor, gegen die keine Einwände bestanden. Da aufgrund von Corona im Jahr 2021 keine Jahreshauptversammlung stattfinden konnte und 2020 auch keine Aktivitäten stattfanden, war es eine JHV für 2 Jahre. Neun Verstorbene sind zu betrauern, deren Namen die 1. Vorsitzende vorlas, darunter die ehemalige 1. Vorsitzende Bärbel Herrmann und der 3. Vorsitzende Herr Franz Knopf. Aus den Berichter der Chorleiterin Frau Marianne Kaiser und der 1. Vorsitzenden ging hervor, dass aufgrund der Pandemie zwar keine Chorproben im Jahr 2020 stattfanden, aber der Kontakt zu den Aktiven immer gehalten wurde, dazu kam ein reger Austausch der Vorstandschaft. So wurde ein kleiner Weihnachtsgruß von der 1. Vorsitzenden und der Chorleiterin persönlich bei den Aktiven vorbei gebracht. Runde Geburtstage wurden wahrgenommen und im Rahmen des Möglichen war ein kurzer Besuch machbar.

Im Jahr 2021 sah es etwas besser aus. Wir konnten zwar bei den einzelnen Trauerfeiern nicht live singen, aber die Vorstandschaft gab den Verstorbenen das letzte Geleit. Bei Akiven war auch ein persönlicher Nachruf der 1. Vorsitzenden möglich. Als Alternative zum Live-Chorsingen gibt es einige CDs vom Gesangverein, die bei einer Trauerfeier abgespielt werden können.

Bei einem Projekt des Landkreises im Mai 2021 zum Weltkindermonat beteiligte sich der Gesangverein Erheiterung. Chorleiterin, Frau Marianne Kaiser, schrieb ein Kinderlied mit einem Text, der auch zur aktuellen Lage wunderbar paßt. Der Titel des Liedes lautet: „Für alle Kinder dieser Welt“. Die 1. Vorsitzende kreierte ein Rezept für einen Himbeer-Mascarpone-Kuchen und beides wurde an die Jugendreferentin gesandt.

Eine Katastrophe war im Juli 2021 das Hochwasser, das uns unser Vereinszimmer in der alten Grundschule nahm. Es fand sich nach langem Suchen eine schöne Alternative für Proben. Die Ausstattung, Noten, Pokale und das Klavier durften im Vereinszimmer stehen bleiben.

Es gab 3 Sängerratssitzungen und im August ein Sommerfest am SV Heim der Spvgg Selbitz bei strahlendem Sonnenschein, sogar mit einigen Liedern. Auch konnte im Oktober mit den Chorproben wieder begonnen werden. Leider nur bis Ende November, dann kam erneut Corona dazwischen. So fiel auch das Adventsingen aus. Chorleiterin, Frau Marianne Kaiser, berichtete unter anderem über die Aktivitäten, die einzuhaltenden Hygienevorschriften, Abstände usw. und über die Schwierigkeit, das umzusetzen und die Verantwortung der Chorleiterin und der Vorstandschaft.

Für das Jahr 2022 ist unter Vorbehalt ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder unter Mitwirkung des Chores geplant, sowie der Wiederbeginn der Chorproben am Freitag, den 22.04.22. Größere Planungen sind aufgrund der Situation kaum möglich, evtl. ein Adventsingen.

Die Ehrungen nahmen Herr Günter Seibt und Herrn Roderick McInnes vor. Für 10 Jahre aktives Singen im Chor wurde Herr Fritz Vogel und für 50 Jahre aktives Singen im Chor Frau Käthe Schmidt geehrt. Als Fördermitglieder wurden für 10 Jahre Mitgliedschaft Herr Ludwig Günther, für 40 Jahre Herr Walter Meister und für 50 Jahre Herr Werner Herrmann geehrt. Die drei großen Ehrungen für 70 Jahre Mitgliedschaft konnten nicht vorgenommen werden, da die zu Ehrenden aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht anwesend waren. Es sind Sieglinde Frohna, Fritz Poessenecker und Reinhard Saalfrank. Die Urkunden und das Präsent werden ihnen persönlich vorbei gebracht.

Herr Günter Seibt und Herr Roderick McInnes berichteten aus den Chören über die Probleme und das Ende einiger Chöre. Allgemein hofft man auf Besserung der Situation.

Danach folgten die Neuwahlen per Akklamation. Wahlleiter Herr Jochen Kaiser führte die Wahlen durch, verlas die Vorschläge und es blieb bei der alten Vorstandschaft. Erste Vorsitzende ist Frau Maria Hansen, 2. Vorsitzende ist Frau Rosmarie Synderhauf, Schatzmeisterin ist Frau Gertaud Müller. Die Gewählten nahmen die Wahl an. Der 3. Vorsitzende, Herr Franz Knopf, war im Februar verstorben und der Posten bleibt unbesetzt. Der Posten des Schriftführers konnte nach wie vor nicht besetzt werden. Diese Arbeit wird nach wie vor von der 1. Vorsitzenden mit übernommen.

Der 1. Bürgermeister, Herr Stefan Busch, betonte in seinem Grußwort nochmals das Bedauern über den Verlust des Vereinszimmers und sprach über einen großen Kostenaufwand für die Renovierung der alten Grundschule, was noch in der Schwebe ist. Das Wiesenfest findet statt, allerdings würde die Serenade, so diese stattfindet, am Donnertag und nicht am Freitag sein, da gleichzeitig das Feuerwehrjubiläum in Kombination geplant ist.

Fördermitglied und Landtagsabgeordneter, Herr Klaus Adelt, bot nochmals in seinem Grußwort als Ausweichmöglichkeit für Ausschußsitzungen den Raum des Gartenbauvereins an. Er war auch gleich behilflich, einen Raum für Chorproben zu finden.

Danach wurden noch Wünsche und Anträge behandelt. Was sich aus den vorangegangenen Problemen ergab.

Die 1. Vorsitzende beendete die offizielle Versammlung mit Dank an alle Ehrengäste.

Jahreshauptversammlung 2020 am 22.02.2020

Die 1. Vorsitzende Maria Hansen begrüßte neben den Aktiven, Mitgliedern und Freunden auch besondere Gäste, den 1. Bürgermeister Herrn Stefan Busch und den stellvertretenden Vorsitzenden des Sängerkreises Bayreuth, Herrn Günter Seibt.

Danach gab sie die Tagesordnung bekannt, gegen die keine Einwände bestanden. Verstorbene gab es im vergangenen Jahr nicht. Aus den Berichten der Chorleiterin Frau Marianne Kaiser und der 1. Vorsitzenden, Frau Maria Hansen, ging hervor, dass der Chor im Jahre 2019 sehr fleißig war.

Ein Höhepunkt war der große Jubiläumsabend für die Dirigentin Frau Marianne Kaiser zu ihrem 40-jährigen Chorleiterjubiläum mit geladenen Gästen und dem Partnerchor aus Pausa, außerdem die Mitwirkung beim Frühlingskonzert in Ahornberg, der Auftritt beim 30-jährigen Jubiläum des Hofer Landfrauenchores in Helmbrechts, beim Wiesenfest in Selbitz, bei der Selbitzer Vereinsmesse und beim Volkstauertag. Ein weiterer Höhepunkt war unser Adventskonzert in der katholischen Kirche in Selbitz und die Mitwirkung beim Adventskonzert des Gute-Laune-Chors in der Jakobuskirche in Oberkotzau.

Wir machten einen Ausflug nach Feuchtwangen und besuchten dort das Fränkische Sängermuseum, außerdem hatten wir wieder viel Spaß bei unserem Gartenfest, welches bei unserer Schatzmeisterin Gertraud Müller stattfand.

Die Schatzmeisterin berichtete über die Einnahmen und Ausgaben. Der Verein steht finanziell sehr gut da, was die Kassenprüfer bestätigten. Die Entlastung des Vorstands erfolgte.

Danach folgten die hohen Ehrungen, die Bürgermeister Stefan Busch und der stellvertretende Vorsitzende des Sängerkreises Bayreuth, Günter Seibt, vornahmen. Herr Hans Gebhardt wurde für seine 40-jährige Dirigententätigkeit vom Deutschen Chorverband mit der silbernen Nadel und Urkunde geehrt, sowie vom Fränkischen Sängerbund und Deutschen Chorverband mit den goldenen Nadeln für 70 Jahre aktives Singen im Chor. Die Laudatio dazu hielt die 1. Vorsitzende. Sie erwähnte, dass Hans Gebhardt von 1974 bis 1993 den Gemischten- und den Männerchor leitete und von 1993 bis Ende 2014 den Männerchor.

Für 70 Jahre Mitgliedschaft beim Gesangverein Erheiterung wurde Herr Gerhard Frohna geehrt, der auch 67 Jahre aktiver Sänger im Tenor war.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft beim Gesangverein Erheiterung wurde Frau Irma Limmer ausgezeichnet, die 47 Jahre aktive Sängerin im Sopran war. Für 50 Jahre passive Mitgliedschaft konnte Herr Ernst Griesshammer ausgezeichnet werden.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde der alte Vorstand komplett wieder gewählt.

Weihnachtskonzert in Oberkotzau am 14.12.2019

„Gute Laune trifft Erheiterung“

Der Gute-Laune-Chor Liederkranz Oberkotzau lud den Gesangverein Erheiterung Selbitz zu einem gemeinsamen Adventskonzert in der Jakobuskirche in Oberkotzau ein.

Beide Ensembles stellten ihr hohes Niveau unter Beweis, das sie unter den famosen Leitungen von Frau Marianne Kaiser (Selbitz) und Herrn Torsten Petzold (Oberkotzau) einstudiert hatten.

In dem 90-minütigen, abwechslungsreich gestaltetem Programm waren nicht nur allseits bekannte Weihnachtslieder zu hören. Der Gesangverein Erheiterung glänzte mit seinen Liedvorträgen und bekam viel Applaus.

Abwechselnd betraten die Interpreten den Altarbereich der Kirche, etwas später positionierten sich die Solisten vom Gute-Laune-Chor vor Herrn Petzold, der die Sängerinnen und Sänger am Piano begleitete.

Zum Schluss sangen beide Chöre zusammen „Advent ist ein Leuchten“ und nach „Zugabe“ -Rufen aus dem zahlreich erschienenen Publikum sang man noch einmal miteinander.

Die Musik brachte es auf den Punkt, die Lieder klangen kraftvoll, aber sehr weihnachts-sinnlich, also überall mit viel Gefühl. Da lohnte es sich, mit geschlossenen Augen zu lauschen. Das Publikum in der Kirche spendete begeisterten Beifall für eine tolle Leistung beider Chöre.

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Adventskonzert am 01.12.2019

Wie jedes Jahr luden auch diesmal die Chöre des Gesangvereins „Erheiterung“ zu einem besinnlichen Konzert ein. Es fand in diesem Jahr in der katholischen Kirche statt, wo Pfarrer Andreas Seliger alle herzliche begrüßte.

Weg vom Alltagsstress hineingleiten in die stille, dunkle Zeit, für eine Stunde abschalten und sich auf das schönste Fest einstimmen zu lassen, war die Intention dieser Veranstaltung. Und es wurde warm und hell in der festlich geschmückten Kirche, die fast voll besetzt war. Vor allem aber vermittelten die Sängerinnen und Sänger in großem Umfang Vorfreude auf das große Fest der Liebe.

Unter der souveränen Führung der bewährten Chorleiterin Marianne Kaiser ertönten aufmunternde Lieder wie „Zündet die Lichter der Freude an“, „Lasst die roten Kerzen brennen“, „Weihnachtsjubel“, aber auch besinnlich vorgetragene Chöre wie „Wieder naht der heil’ge Stern“, „O du stille Zeit“ oder das bekannte Wiegenlied „Bajuschki Baju“.

Wer die Augen schloss, glaubte stimmlich einen jungen Chor vor sich zu haben, so jubelnd hell schwangen sich die Stimmen empor bei dem bekannten Song „Deck the hall“ deutsch „Schmückt den Raum mit grünen Zweigen“. Und „Als aller Hoffnung Ende war“ und im Stall von Bethlehem der Stern der Liebe aufging, applaudierten die Zuschauer ganz spontan. Sie waren begeistert von der einfühlsam vorgetragenen Melodie sowie dem klar artikulierten wunderschönen Text. Die Auswahl der Lieder war sehr abwechslungsreich und vielseitig. Freudiger Jubel wechselte sich ab mit Fröhlichkeit und besinnlich ruhig vorgetragenen Melodien. Frau Marianne Kaiser verstand es wieder hervorragend, ihren Sängerinnen und Sängern einen harmonischen, imposanten Chorklang zu entlocken, aber ebenso ganz schnell auf leise Töne umzuschalten, schwungvollem Tempo breit vorgetragene Melodien folgen zu lassen. Und für eine passende Umrahmung sorgte Christian Bauer auf der Orgel.

Sehr schnell verging die Stunde auch durch eine lustige Adventsgeschichte, die von Rosi Synderhauf erfrischend im Selbitzer Dialekt vorgetragen wurde. Und außerdem erfuhr man, warum man früher in dieser dunklen Zeit gern „ins Fettnäpfchen trat“, weshalb spitze Nadeln schon den Germanen wichtig waren, in Madagaskar „am Weihnachtsbaume die Litschis hängen“ und der Aberglaube in Selbitz ganz normal für den Frankenwald ist. Und wissen Sie, warum ausgerechnet ein Ochs und ein Esel in der Krippe stehen und keine Schafe oder Ziegen?

Frau Maria Färber führte duch das Programm und stellte sich und den Zuhörern kritische Fragen wie, wann denn Weihnachten beginne und was man in unserer Zeit des Überflusses überhaupt noch schenken könne. Vor 30 Jahren blieben wegen der überfüllten Straßen und Geschäfte viele Gabentische leer. Aber damals durften wir im ehemaligen Grenzgebiet das größte Geschenk erleben, die Wiedervereinigung unseres Volkes. Und es war allen eine ganz besondere Freude, dass auch in diesem Jahr der Partnerchor aus Pausa mit einer großen Abordnung vertreten war.

Die 1. Vorsitzende Frau Maria Hansen durfte auch Bürgermeister Busch, sowie Vertreter des Stadtrates begrüßen, vor allem aber auch Herrn Seibt mit Gattin vom Fränkischen Sängerbund Bayreuth.

Nachdenklich still wurde es im Raum bei den letzten Liedvorträgen vor dem gemeinsam gesungenen Lied „Tochter Zion“.

Alle betonten, wie gut ihnen diese Stunde als Einstimmung auf die Advents- und Weihnachtszeit getan hat.

Ausflug am 30. Mai 2019

Der Gesangverein Erheiterung Selbitz auf den Spuren von 200 Jahren Fränkischer Sängergeschichte.

Am Himmelfahrtstag machte sich der GSV Erheitung Selbitz bei strahlendem Sonnenschein mit dem Bus auf nach Feuchtwangen, um dort unter anderem das Fränkische Sängermuseum, bei welchem der Verein förderndes Mitglied ist, zu besuchen.

Um 7.00 Uhr ging es über die Autobahn nach Feuchtwangen, wo um 10.00 Uhr die Führung in dem Museum mit Herrn Norbert Schmitt angesagt war. Herr Schmitt führte mit großem Engagement nach der Begrüßung durch 200 Jahre Fränkischer Sängergeschichte. Über zwei Stockwerke wurde über die Entstehung des Fränkischen Sängerbundes und die ersten Chöre, die nur aus Männern bestanden und die sich unter Strafe wegen öffentlichen Gesangs wöchentlich trafen, erklärt. Einspielungen von Sängerfesten z. B. vom Jahre 1938 mit tausenden von Sängern umrahmten die Ausführungen. Mit dem Lied „Cum decore“ verabschiedeten wir uns von Herrn Schmitt.

Im Karpfen-Hotel Sindel-Buckel wurde anschließend zu Mittag gegessen. Am Nachmittag wurde die historische Altstadt, die auch der Festsaal Frankens, das Wohnzimmer genannt wird, besichtigt. Sehenswert war der Kreuzgang, wo von Juni bis August Festspiele stattfinden.

Um 16.00 Uhr ging dann die Rückfahrt über die romantische Straße, vorbei an Schillingsfürst mit dem großen Barockschloss und Rothenburg o.d.T., dann Richtung Bad Windsheim bis kurz vor Forchheim nach Adelsdorf, wo um 18.15 Uhr das Abendessen im urigen Brauereigasthof „Zum Löwenbräu“ wartete. Nach dem gemütlichen Ausklang trat man um 20.00 Uhr die Heimfahrt an und kurz vor 22.00 Uhr erreichte man wieder Selbitz.

Es war ein schöner harmonischer Ausflug mit bestem Wetter.

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